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Präventionsvortrag "Bunte Drogenwelt"

Präventionsvortrag
Bild zur Meldung: Präventionsvortrag "Bunte Drogenwelt"

Mit seiner Einladung zum Thema „ Bunte Drogenwelt zwischen Hof und Wunsiedel, eine Gefahr, die alle angeht“,

kann der CSU-Ortsverband Kirchenlamitz-Niederlamitz erneut eine sehr erfolgreiche Veranstaltung verbuchen. Im Multifunktionsraum des Goldnen Löwen in Kirchenlamitz durften der Erste Bürgermeister der Stadt Kirchenlamitz Jens Büttner als Hausherr sowie die CSU-Vorsitzende Friederike Kränzle über 50 interessierte Besucherinnen und Besucher begrüßen. Hoch erfreut über die Zahl der Gäste zeigte sich auch Stefanie Vollert, Kriminaloberkomissarin aus Hof, die seit Jahren in Schulen, Betrieben, bei Vereinen und Verbänden unterwegs ist, um über die Vielfalt der Drogen und deren Gefahren aufzuklären.

 

Zunächst ging die Drogenbeauftragte der Kripo auf die Fülle der Suchtgefahren ein, wobei sie auch Alkohol und Tabak – sog. legale Drogen - nicht außen vor ließ.  Bei den illegalen Stoffen, Aufputschmittel, Halluzinogene und Opiate, sind Cannabis, Chrystal Speed und Ecstasy die am meisten konsumierten Drogen. Für alle Anwesenden unverständlich war dabei die zum 1.4.2024 gültige Legalisierung von Cannabis durch die Bundesregierung. Nicht nachvollziehbar ist hier unter anderem auch die erlaubte Menge, die jeder Erwachsene für den Eigenkonsum besitzen darf, das 10-fache von dem, was etwa in den Niederlanden geduldet ist. Unsere Nachbarn haben also ein weitaus höheres Augenmaß und Verantwortungsbewusstsein, (sofern das im Zusammenhang mit Drogen ein passender Vergleich ist), wenn es den Umgang mit legalisierten Drogen angeht.

 

Wichtig für den Schutz vor Drogen, so die Referentin, ist vor allem die Aufklärung über die Gefahren, die der Drogenkonsum mit sich bringt, aber auch die Aufmerksamkeit jedes Einzelnen, wenn es darum geht, Heranwachsende, Jugendliche aber auch bereits Kinder vor dem Einstieg zu bewahren. Auffälligkeiten wie etwa zunehmende Konzentrationsunfähigkeit , Desinteresse und ständige Unruhe sollten nicht ungeklärt bleiben. Drogen jeglicher Art, also auch das verharmloste Cannabis, verändern nicht nur die Gehirnstruktur sondern verhindern die gesunde körperliche und geistige Entwicklung eines jeden Jugendlichen und Heranwachsenden. Die Kriminalbeamtin hat deshalb auch darum gebeten, bei Auffälligkeiten oder gar den Verdacht des Drogenkonsums in der Familie oder im Bekanntenkreis  umgehend Beratungsstellen um Unterstützung zu bitten. Im Frühstadium kann geholfen werden um den drohenden Absturz in die Drogenszene zu verhindern.

 

Eine Statistik zeigt, dass von den in der Region festgestellten Drogendelikten ca. ein Viertel dem regionalen Drogenmissbrauch zuzuordnen ist. Dreiviertel gehen zu Lasten überregionaler Täter, was aber nicht zu einer Verharmlosung des Drogenkonsums in unserer Region führen darf.

 

Während des gut zweistündigen Vortrags gab es aus dem Publikum immer wieder Zwischenfragen, die von Frau Vollert umgehend beantwortet wurden. Die anschließende Frage- und Diskussionsrunde wurde ebenfalls rege genutzt um Themen zu vertiefen. Die CSU-Vorstandschaft bedankte sich bei Frau Vollert mit einem Blumenstrauß für diese hochinteressanten zweieinhalb Stunden.

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