CSU Verband Kirchenlamitz - Niederlamitz
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Geschichte – Ortsverbandes Kirchenlamitz

Von der Gründung des CSU-Ortsverbandes liegen keine Unterlagen vor.

 

Bei der ersten Kommunalwahl am 27. Januar 1946 gab es in Kirchenlamitz einen Wahlvorschlag mit dem Kennwort „Demokratisch-Christlich-Soziale-Liste“. Inwieweit man diesen Wahlvorschlag als Vorgänger des CSU-Ortsverbandes ansehen kann - oder nur als Eintagesprodukt für die Wahl, lässt sich heute nicht mehr sagen. Wenn man die Kandidatenliste anschaut, ist letzteres am wahrscheinlichsten.

 

Immerhin kann man davon ausgehen, dass man in Kirchenlamitz von der CSU gehört hatte die am 8. Januar 1946 von der amerikanischen Militärregierung auf Landesebene zugelassen worden war, nachdem lokale Organisationsformen schon seit Sommer 1945 bestanden.

 

Auf Grund des Wahlergebnisses erhielt die Demokratisch-Christlich-Soziale-Liste 3 Sitze im 9 Sitze umfassenden Stadtrat.

 

Im Januar 1947 fand in der Gastwirtschaft „Karl Fischer“ eine Mitgliederversammlung statt. Aus dem mageren Protokoll geht immerhin hervor, dass der Ortsverband damals 10 Mitglieder hatte und der 1. Vorsitzende der Kunstschlossermeister Carl Wilfert war.

 

Ebenfalls 1947, am 22. August, fordert der Kreisverband Wunsiedel den Ortsverband auf, den fälligen Tätigkeitsbericht abzugeben. Eine Mahnung, der beste Beweis für seine Existenz! Und am 21. September 1947 findet im Gasthof „ROSENHOF“ erneut eine Mitglieder-Versammlung statt. Mit Sicherheit kann also gesagt werden, dass der CSU-Ortsverband Kirchenlamitz ab 1947 bestand.

 

An den Kommunalwahl 1948, 1952 und 1956 beteiligte sich die CSU nicht oder ging mit anderen Gruppierungen eine Listenverbindung ein. Das Ergebnis war im letzteren Fall jeweils ein Sitz im Stadtrat.

 

In die Kommunalwahl am 27. März 1960 ging die Kirchenlamitzer CSU mit dem Wahlvorschlag „CSU – Grund- und Hausbesitzerverein“. Das Ergebnis der Wahl war für die CSU nicht günstig. Der Wahlvorschlag errang zwar 6 Sitze, darunter war aber kein CSU-Kandidat.

 

Diese änderte sich aber im Laufe der Legislaturperiode, die ab 1960 6 Jahre dauerte. Heinrich Meyer trat im September 1960 der CSU bei und war damit der erste CSU-Mann in unserer Fraktion.

 

In den folgenden Jahren schieden drei Stadträte, alters- oder krankheitsbedingt, aus unserer Fraktion aus. Sie wurden alle durch Nachrücker aus den Reihen der CSU ersetzt.

 

Es waren dies:

  • am 1. März 1963 Willi Prell
  • am 5. Mai 1965 Albin Wunderlich
  • am 5. Mai 1965 unser Fraktionsmitglied Willi Prell, 2. Bürgermeister.
  • am 4. Juni 1965 Willi Lauterbach

 

Am Ende der Legislaturperiode 1960/1966 gehörten also 4 CSU-Stadträte dem Stadtparlament an, einer davon war auch 2. Bürgermeister.

 

An der Kommunalwahl 1966 beteiligte sich die CSU diesmal mit einer eigenen Liste. Die CSU errang auf Anhieb 6 Sitze im neuen Stadtrat und in den Kreistag zogen unsere Kandidaten Dr. Hans Kasecker und Willi Prell ein. Der neue Stadtrat wählte außerdem Willi Prell erneut zum 2. Bürgermeister.

 

Das war aber noch nicht alles.


Als Bürgermeister Heinz Feustel sich im Dezember 1969 aus gesundheitlichen Gründen von seinem Amt entbinden ließ, konnte der CSU-Kandidat, unser Stadtrat Adolf Sommerer - in fast aussichtsloser Position - die Bürgermeisterwahl am 8. März 1970 gewinnen. Am Ende der Legislaturperiode 1966/72 stellte die CSU 6 Stadträte (einschließlich des 2. Bürgermeisters) und den 1. Bürgermeister.

 

Einen gleich großen Erfolg bescherte uns auch die Kommunalwahl 1972. Unser erster Bürgermeister Adolf Sommerer wurde mit großer Mehrheit wiedergewählt und in den Stadtrat zogen wiederum 6 CSU-Stadträte ein. Auch das Amt des 2. Bürgermeisters konnte die CSU wieder besetzen.

 

Einen Rückschlag gab es dann aber, als Bürgermeister Adolf Sommerer im August 1973 plötzlich starb. Da sich in unseren Reihen kein Nachfolger fand, nominierte die CSU den parteilich ungebundenen Stadtoberinspektor Erich Gutmann zum Bürgermeisterkandidaten. Gutmann erreichte, dass auch die beiden anderen Stadtratsfraktionen seine Kandidatur unterstützten. Damit war seine Wahl gesichert.

 

Die Kommunalwahl 1978 brachte keine Veränderung: die CSU stellte wiederum 6 Stadträte und den 2. Bürgermeister.

 

Bei der Kommunalwahl 1984 verlor die CSU einen Sitz und stellte auch nicht mehr den 2. Bürgermeister.

 

Am 21. Juli 1989 gründete sich in den beiden CSU-Ortsverbänden Kirchenlamitz und Niederlamitz eine gemeinsame Frauen-Union. Ihre erste Vorsitzende war Carola Prell; deren Nachfolgerin später Ellen Gresewitz.

 

Bei der Kommunalwahl im Jahre 1990 verlor die CSU leider wiederum einen Sitz und hatte nun nur noch 4 Stadträte.

 

Das gleiche Ergebnis wurde auch bei der Kommunalwahl 1996 erzielt. Auch der 3. Bürgermeister wurde wieder von der CSU, mit Stefan Prell, gestellt.

 

Bei der Kommunalwahl im Jahr 2002 gewann die CSU wiederum einen Sitz und hat nun wieder 5 Stadträte. Mit Friederike Kränzle stellt sie auch, erstmals mit einer Frau, den 3. Bürgermeister!

 

Unser Ortsverband hat zur Zeit (2005) 30 Mitglieder.

 

Auch bei der Kommunalwahl 2008 stellten wir wieder 5 Stadträte. Nach der Wahl von Thomas Schwarz zum 1. Bürgermeister besetzte die CSU mit Friederike Kränzle nun das Amt des 2. Bürgermeisters.

 

Ein sehr gutes Wahljahr für unsere Partei  sollte 2014 werden. Zum zweiten Mal kandidierte Friederike Kränzle für das Amt des Bürgermeisters und unterlag dem amtierenden Bürgermeister nur knapp. Dank einer sehr guten Kandidatenliste konnten weitere 2 Plätze für die CSU hinzugewonnen werden. Die CSU wird in der Legislaturperiode 2014 - 2020 zur stärksten Fraktion und hat erstmals in ihrer Geschichte 7 Sitze im Stadtrat. Friederike Kränzle bleibt weiterhin die 2. Bürgermeisterin.


Mit Doris Lempenauer, Liane Bergmann, Tobias Förster und Frank Silber sind die Ortsteile stark vertreten. Friederike Kränzle und Friedrich Gräßel erhielten die meisten Stimmen und mit  Stefan Prell kam ein Routinier zurück in den Stadtrat.