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CSU nominiert Stadtratskandidaten

10.10.2019

Von Willi Fischer

Kirchenlamitz – Unter großer Beteiligung, nicht nur der Mitglieder der CSU-Ortsverbände Kirchenlamitz und Niederlamitz, sondern auch von zahlreichen interessierten Bürgern sowie politischer Prominenz mit dem Landtagsabgeordneten und CSU-Kreisvorsitzenden Martin Schöffel sowie dem CSU-Landratskandidaten Peter Berek, fand die Nominierung der Stadtratskandidaten für die Kommunalwahl am 15. März 2020 statt. Die Nominierungsversammlung fand in den vollbesetzten Räumlichkeiten der Gaststätte „Bei Gutmann`s“ statt. 

 

Die Vorsitzende des CSU-Ortsverbandes Kirchenlamitz, Friederike Kränzle, bezeichnete es nach ihrer 18-jährigen Stadtratsarbeit als eine ehrenvolle Aufgabe bei der Nominierung der Stadtratskandidaten mitzuwirken. Sie versicherte, dass sie bei einer Wiederwahl das Votum mit Dankbarkeit und Stolz annehmen und auch in den nächsten sechs Jahren ihre ganze Kraft und Energie für die Weiterentwicklung unserer Heimatstadt aufwenden werde. Sie betonte, dass für sie auch in den nächsten sechs Jahren die Prämisse in der Nähe zu den Bürgern gelten werde. Für die Bürger einzusetzen, sei ihre oberste Pflicht. 

 

Fraktionsvorsitzender Friedrich Gräßel berichtete über die Stadtratsarbeit, wobei er vor allem für die neuen Kandidaten über die für den Stadtrat geltenden Formalien aufklärte. So gebe es, anders als in den Parlamenten, im Stadtrat keine Stimmenthaltung. Er ging auch auf die Kriterien ein, die ein Bürgermeister für sein verantwortungsvolles Amt mitbringen sollte. Er versicherte, dass der bereits nominierte Bürgermeisterkandidat Jens Büttner aufgrund seiner beruflichen Laufbahn und seiner Persönlichkeit die Anforderungen für das Bürgermeisteramt voll erfülle. Zur eigentlichen Stadtratsarbeit erklärte er, dass in dem Stadtrat von Kirchenlamitz drei Fraktionen bestehen, wobei die CSU mit sieben Stadtratsmitgliedern am stärksten vertreten ist, gefolgt von der SPD (sechs) und Überparteiliche Liste (drei). Außerdem gehört dem Stadtrat auch der derzeitige hauptamtliche Bürgermeister Thomas Schwarz (SPD) an. Gräßel hob hervor, dass die eigentliche Stadtratsarbeit in den Fraktionssitzungen erfolgt. Hier werden die auf der Tagesordnung stehenden Punkte anhand der zur Verfügung stehenden Unterlagen eingehend diskutiert und zu einer Fraktionsmeinung subsumiert. Bestimmte Themen werden auch in den Fachausschüssen vorberaten. Als eine segensreiche Einrichtung bezeichnete er die Bürgerstiftung, die durch den Stiftungsrat verwaltet wird. Anerkennend hob er hervor, dass die Zusammenarbeit im Stadtrat sehr sachlich erfolgt und nicht vom Parteidenken geprägt ist, sondern vorrangig das Wohl der Stadt Kirchenlamitz maßgebend ist.

 

Dann ergriff der bereits nominierte Bürgermeisterkandidat Jens Büttner das Wort. Er erklärte, dass die Stadtratsmitglieder möglichst ein Abbild der Bevölkerung abgeben sollen in dem sich alle Bevölkerungsgruppen vertreten fühlen. Dies sei auch das Leitbild der CSU bei der Zusammenstellung der Kandidatenliste gewesen. In dem Wahlvorschlag finden sich daher junge engagierte Menschen zusammen mit erfahrenen Lokalpolitikern und Vertreter aus den Ortsteilen. Der Altersdurchschnitt beträgt 43,6 Jahre. „Eine Quotenliste für Männer oder Frauen brauchen wir nicht, da die Vorschlagsliste der CSU in dieser Hinsicht nahezu ausgeglichen ist.“ Stolz sprach er sich über das hohe ehrenamtliche Engagement der Kandidaten, die dieses in den Vereinen und Organisationen einbringen, aus. Er sei froh, dass sie sich mit ihm bei einer Wahl in den Stadtrat intensiv einsetzen wollen, dass Kirchenlamitz eine lebenswerte und attraktive Stadt bleibt. Er nannte dann einige der wichtigsten Themen, die für die CSU-Kandidaten für die nächsten Jahre besondere Priorität besitzen. Dazu gehören insbesondere: Der Erhalt und die Schaffung neuer Arbeitsplätze, die Schaffung modernen und attraktiven Wohnraums, die Verschönerung des Ortsbilds, die Stärkung des Tourismus in Kirchenlamitz, die Steigerung der Attraktivität von Kirchenlamitz für junge und ältere Einwohner und die Würdigung und Wertschätzung ehrenamtlicher Arbeit. 

 

Anschließend stellten sich die Stadtratskandidaten mit ihrem Spitzenkandidaten Jens Büttner im Einzelnen persönlich vor. Es erfolgte dann die Bildung eines Wahlausschusses dem Reinhold Rott als Vorsitzender mit den Mitgliedern Melanie Kuriczak, Peter Berek und Ottmar Zötzl angehörten. Abgestimmt wurde à-Block über eine vorbereitete Kandidatenliste. Einstimmig gewählt wurden die Stadtratskandidaten in folgender Reihenfolge:

 

Die Stadtratskandidaten: 

Nr. 1: Jens Büttner (41 Jahre), Bankkaufmann (Sparkassen-Betriebswirt)

Nr. 2: Friederike Kränzle (63), kaufmännische Angestellte

Nr. 3: Friedrich Gräßel (69), Pensionär (Diplom-Betriebswirt)

Nr. 4: Melanie Kuriczak (20), Niederlamitz, Studentin der Rechtswissenschaften

Nr. 5: Udo Tröger (52), selbständiger Bauingenieur

Nr. 6: Sabrina Lichtinger (37), kaufmännische Angestellte

Nr. 7: Tobias Förster (37), Niederlamitz, Textiltechniker

Nr. 8: Lukas Köstler (27), Produktionsmechaniker

Nr. 9: Doris Lempenauer (60), Großschloppen, Meisterin der ländlichen Hauswirtschaft

Nr. 10: Erwin Müller (66), Niederlamitz, selbständiger Schlossermeister

Nr. 11: Kathrin Lippert (38), Niederlamitz, Fremdsprachen-Korrespondentin

Nr. 12: Simon Schricker (27), Geschäftsführer

Nr. 13: Daniel Dietel (37), Vorderes Buchhaus, IT-Consultant

Nr. 14: Gerald Kerl (50), Industriearbeiter

Nr. 15: Jakob deWaele (26), Raumetengrün, Landwirt

Nr. 16: Michaela Limata (44), Gesundheits- und Krankenpflegerin    

 

Bei den Grußworten gratulierte Landratskandidat Peter Berek zur gelungenen und aufschlussreichen Kandidatenvorstellung. Er hielt es für besonders wichtig, dass möglichst viele der bestens geeigneten Kandidaten der CSU-Liste in den Stadtrat gewählt werden.

 

Landtagsabgeordneter und CSU-Kreisvorsitzender Martin Schöffel sprach ein „Riesen-Kompliment“ der Kirchenlamitzer CSU aus, die eine ganz hervorragende Parteiarbeit, die auf das Wohl der Bürger ausgerichtet ist, leistet. Zur Kommunalwahl 2020 werde von der CSU nicht nur ein Super-Bürgermeisterkandidat, sondern auch Stadtratskandidaten, die eine tolle Vorstellung geleistet haben, zur Wahl gestellt.  

 

 

 

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